Letzter.

Bericht Nummer 48 und somit vermutlich der Letzte…

Koh Phangan

Das letzte Mal haben wir noch von Koh Phangan berichtet wo wir uns auch nach Sonntag noch ein paar Tage ausgeruht und die Insel erkundet hatten. Am Mittwoch Morgen machten wir uns dann auf die Tour Richtung Bangkok, erst mit der Fähre und dann vom Hafen weiter mit einem sehr coolen Bus, dann ein paar Kilometer auf der Ladefläche eines Pickups und von dort mit dem „Wir rauben euch aus“-Nachtbus nach Bangkok. Vor ein paar Tagen lachten wir noch die Jungs aus die uns erzählten es komme oft vor das in den Bussen im Schlaf die Taschen durchwühlt werden… inzwischen wissen wir, es stimmt. Zu unsrem Glück war es eine Art „sozialer Raub“, wo nur Bargeld gestohlen wurde und sogar 1000 Baht (ca. 25€) pro Person im Portemonnaie gelassen wurden. Kreditkarten, Kameras, Laptops… alles noch vorhanden. Nur Bargeld hatte gefehlt. Ärgerlich aber zu verkraften. Wir hatten so oder so unser gesamtes Geld in der Hosentasche, nur Simon wurde um etwas erleichtert.

nimm mit das Gepäck...

Die erste Nacht haben wir dann erst mal in einem Hotel mit Klimaanlage eingecheckt und sind Abends noch mit unseren Zimmernachbarn feiern gegangen. Es ist recht schwierig hier den Unmengen an Taxi- und Tuk-Tuk Fahrern auszuweichen, die einen Tagsüber überall- und Nachts vor allem zu irgendwelchen Bordellen fahren wollen. Dann gibt’s da noch die Laserpointer Verkäufer, Masseusinnen (die auch Spezialangebote haben), Schneider, Tätowierer, Uhrenverkäufer, und viele mehr, die alle mit dir ein Geschäft machen wollen. Wenn man ihnen dann selber Waren zum Verkauf anbietet bekommt man einen Blick der töten könnte…

Seit Freitag wohnen wir nun in einem anderen Gästehaus ohne Klimaanlage welches um die Hälfte günstiger ist… aber bei 40°C und 70% Luftfeuchtigkeit wünscht man sich dann doch ab und an die Klimaanlage zurück.

kao san road

Die Tage haben wir uns vor Allem über Klamottenstände sowie Märkte her gemacht, unter anderem waren wir auf dem Weekend Market welcher der Größte in Bangkok ist. Man kann sagen, der ist echt groß und man bekommt alles. Von Taschennähmaschienen die eher wie Tacker aussehen über Möbel und Tiere bis hin zu riesengroßen Kunstobjekten und natürlich Unmengen an Klamotten. Verlaufen kann man sich da auch sehr gut.

Wir werden morgen unseren letzten Tag in Bangkok genießen bzw. wenn das Wetter so heiß bleibt eher versuchen uns so wenig wie möglich zu bewegen. Dienstag geht’s dann um 6:00Uhr Richtung Flughafen, und wir sehn uns teilweise abends am Flughafen oder in den Straßen von Elmshorn!

Fotos, Flickr!

Thailand

Soo, da sind wir wieder.

Flughafen Bali

Nach einer weiteren Nacht auf Bali ging es für uns am Mittwoch direkt zum Flughafen und Richtung Phuket. Dort angekommen mussten wir uns jedoch erst mal etwas orientieren, so ganz ohne Plan ankommen ist halt nicht so einfach. Nach viel rumstehen und die Meute von wilden Taxifahrern abblocken fanden wir uns am Airport Bus Richtung Phuket Centrum wieder, wo wir uns für den Folgetag ein Bus/Fähre Ticket nach Ko Phangan holten und dann eine Nacht unweit von der Busstation verbrachten. Die nette Dame im Reisebüro versicherte uns mehrfach es sei kein Problem das wir 4 Surfboards, 4 große sowie 4 kleine Rucksäcke dabei haben. Als wir dann jedoch mit diesem Haufen an dem Minivan für 12 Personen standen bekam der Fahrer recht große Augen und fing an wild mit den Armen zu wedeln und uns zu erklären das es etwas zu viel sei. Nach ein bisschen Diskussion und Bestechungsbierchen an die anderen Mitfahrer „passte“ es dann doch irgendwie alles. Simon hatte eine Art Privatraum und konnte nur sitzen wenn der halbe Körper aus dem Fenster hing… passt schon.

Minivan

Das am Vortag eingekaufte Essen was vor allem aus Leberwurst, Baguette, Salami sowie größeren Mengen an deutschen Süßigkeiten bestand, wurde ebenfalls großzügig mit den anderen Fahrgästen geteilt um die Stimmung auf einem Maximum zu halten.Ab und anhörten wir ein „MORE BEER“ von der Australierin in der Front, diese war etwas komisch aber ruhig so lange wir sie mit Bier versorgten. Mitten in der Fahrt packte sie dann aber eine Mundharmonika aus um uns mit ihrem „Travel Blues“ etwas Musik zu bieten. Insgesamt waren die ersten 4 Stunden schon mal extrem unterhaltsam. Mit einem Neonsticker auf der Brust wurden wir dann in einen weiteren Bus sowie auf eine Fähre verfrachtet. Diese Sticker werden hier wie Fahrkarten gewertet und die Fahrer gucken nur auf den Brust und packen dich ein oder nicht und stellen dich dann irgendwo ab wo ein anderer Fahrer dich dann wieder einsammelt. Merke: Kein Sticker, kein Transport!

Phangan Beach Resort

Nach der geplant 10 stündigen Reise die dann doch 12-13 Stunden ging waren wir auf Ko Phangan angekommen und wurden von einem Beachresort eingesammelt wo wir uns mit 3 anderen Mädchen, die auch mit uns angereist waren, erst mal für die erste Nacht einen Raum teilten. Am nächsten Tag ging es dann via Taxi zu einer anderen Bungalowanlage wo wir zurzeit in einem Bungalow zu billigsten Konditionen direkt am Strand wohnen. Besser kann es nicht sein.

Nice Sea Resort

Gestern war dann auch schon die weltbekannte „Full Moon Party“ weshalb wir hauptsächlich auf die Insel gekommen sind. 20.000 Leute, direkt am Strand, bis früh morgens und alle in Neonfarben bemalt oder gekleidet. Es Lohnt und bringt unheimlich Spaß! Heute war dann entspannen angesagt und wir schauen was die Tage so bringen.

Full Moon Party

Cheers, Thure und Jonas!

Fotos wie immer auf Flickr!

Australen war gestern!

Weg!

Abfahrt in Perth

Australien war einmal. Nur ein paar Stunden nach unserem letzten Bericht haben wir dieser doch sehr großen Insel good bye gesagt und uns auf eine kleinere begeben. Man muss dazu sagen… soooo klein ist sie nicht aber dafür noch schöner! Direkt am Flughafen sprach uns ein Kanadier an ob wir denn etwas zu Wohnen suchen und empfahl uns die „Surfers Cave“ ein Home Stay weit ab von den touristischen Hochburgen Kuta und Denpasar. „John“ der Besitzer nahm uns direkt mit und seine Frau kochte uns erst mal ein Mi Goreng. Das kennt jeder aus dem Asia Shop… aber selbstgemacht ist das eine ganz andere Nummer. Noch am selben Tag mieteten wir uns alle Scooter und tauchten ein in den bis jetzt verrücktesten Verkehr den wir jemals erlebt hatten. Links/Rechts überholen, in den Gegenverkehr, gegen die Einbahnstraße und wie John so nett sagte „Die Ampel ist eine Option, keine Regel.“ Trotz dem Chaos ist da irgendwo doch eine Art System und wenn man das erst einmal durchschaut hat geht es ganz gut. Egal was man macht, kurz vorher einmal hupen oder Lichthupe. Läuft schon.

Video:

Am zweiten Tag machten wir uns mit John um 5:00 morgens auf den Weg Richtung Norden, zu einem Tempel direkt an einem See sowie zu 2 Wasserfällen und einer menge Affen. Auf dem Rückweg ging es dann durch Kuta wo wir uns ein Bild der Touristenmetropole machen durften. Noch am selben Abend fuhren wir gemeinsam zum lokalen Markt um uns dort Fisch fürs Abendessen auszusuchen, ihn über Kokusnussfeuer braten zu lassen und den Sonnenuntergang zu bewundern. Auf dem Rückweg fuhr Johns 12 Jähriger Sohn zusammen mit Jan vor. In diesem Fall hat der Junge bereits 6 Jahre Erfahrung im Straßenverkehr und wir hatten Schwierigkeiten mit seinem Tempo schritt zu halten.

Tempel am See

Am nächsten Tag ging es dann los den Süden der Insel zu erkunden. Nur mit den Rollern über die Insel cruisen und an Traumstränden halten. Entspannend ist der Verkehr zwar noch immer nicht aber es bringt unheimlich Spaß.

Inzwischen befinden wir uns seit Donnerstag auf den Gili Islands, eine kleine Inselgruppe, die zwischen Bali und Lombok liegt, die größte von den drei hatten wir innerhalb von 2 Stunden umwandert, die kleinste schafft man innerhalb einer Stunde. Die Zeiten von Campervan und Hostel sind auch vorbei, schließlich kommt man günstiger weg wenn man sich gleich einen Bungalow mietet.

Gili Meno

Hier beschäftigen wir uns nun nur noch mit unheimlich gutem Essen, super lecker frischen Saft trinken, Baden und Schnorcheln. Ab und an schauten wir rüber nach Lombok… es Regnet dort. Manchmal hört man den Donner und Nachts sieht man die Blitze. Ein schöner Anblick wenn man um 22:00 noch immer nur in Badeshorts umher läuft und es vor Hitze kaum aushält. Lombok haben wir nun ausgelassen… Gewitter in Sichtweite reicht uns.
Morgen geht’s dann mit der Fähre zurück nach Bali, wo wir unser zurückgelassenes Gepäck einsammeln werden und noch eine Nacht bleiben. Am Mittwoch wird’s dann auch schon weiter Richtung Thailand gehen, mal sehen wo wir landen!

Fotos bei Flickr!